Ein Tag in Са́нкт-Петербу́рг bei Zaren und Bären

am 13.08.2009 verbrachte ich einen wunderschönen Tag in Sankt Petersburg, der nördlichsten Millionenmetropole der Welt.

Schon die Busfahrt auf dem 4,5 km langen Nevsky Prospekt verschaffte uns faszinierende Fotomotive.  Die geschichtsträchtige Prunkstrasse beeindruckte mich sehr. Trotz  bedecktem Himmel und eisigem Wind verspürt man dort noch immer den Charme des alten Zarenreiches.

Das Reiterdenkmal von Zar Nikolaus dem Ersten blieb lieber in mysthischem Nebel versteckt, als sich von uns fotografieren zu lassen!

Auch das Mittagessen war ganz im Stile der Oligarchen. Brot mit Butter und Kaviar, Wodka und Krimsekt. Praktisch kein einziges russisches Klischee, das uns Touristen hier nicht erfüllt wurde.

Die Christi-Auferstehungs-Kirche ist das architektonische Highlight der Stadt. Über und über mit Mosaik verkleidet und bunt und gold schimmernd ist sie aber leider auch die größte Dauerbaustelle dort. Ein Postkartenmotiv-foto ohne Baugerüst bleibt so leider nur ein Traum! 

Nach dem Besuch der Eremitage (ein Palast mit 3 Millionen ausgestellten Kunstwerken) und des Winterpalais entdeckten wir in der Nähe des Neva Ufers diese Touristenmagnete: zwei Männer mit ihren jungen Tanzbären. Was für deutsche Tierschützer unddenkbar wäre, scheint hier zum Stadtbild zu gehören wie die Alexandersäule.

Als ich mich etwas über dieses Thema informierte, fand ich heraus, dass diese grausame Art der Tierhaltung noch in vielen Ländern akzeptiert wird. Während die schmerzhafte Dressur zum Beispiel in Bulgarien bereits verboten wurde, werden vor allem in Osteuropa und Vorderasien noch viele Bären gequält, da sich ihre Besitzer damit einen Ausweg aus der Armut erhoffen.  Hier habe ich einen interessanten Artikel zu diesem Thema gefunden.

Alles in allem ein spannender Ausflug in die Welt von Fellmützen und Matrjoschkas, und in jedem Fall weiterzuempfehlen!

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2 Gedanken zu “Ein Tag in Са́нкт-Петербу́рг bei Zaren und Bären

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