Ägypten: ahlan wa sahlan

Traumberuf einer 11 jährigen: Ägyptologin. Klar, dass da kein Trick unversucht blieb, solange, bis ich meine Eltern überzeugt hatte, mit mir in das Land meiner Träume zu reisen.

 

Das „Le Meridien“ am Strand von Hurghada überraschte uns schon in der Lobby: superluxuriös und superherzliches Personal. Auch unser Appartement war wunderschön. Ein landestypischer Bungalow am Rande einer gigantischen Poollandschaft.

 

Hier durfte ich auch meinen allersten Tauchgang absolvieren. Die Unterwasserwelt des roten Meeres ist unvergleichlich! Die herrlich bunten Riffe, die man schon nach nur wenigen Metern entdecken kann lassen das Herz eines jeden Tauchers höher schlagen. Neben frechen Clownfischen (es stimmt tatsächlich, diese Tiere klopfen gegen die Scheiben der Taucherbrillen), sah ich auch einen kleinen Rochen und einen der giftigen, stacheligen Rotfeuerfische.

Bei einem Ausflug in ein Beduinendorf bemerkten wir jedoch, dass nicht nur unser luxuriöser Bungalow „landestypisch“ war, sondern dass viele Ägypter in Hütten wie dieser, oder wie in der Gräberstadt Kairos sogar in Mausoleen leben!

 

Diese süßen Jungs träumen von einer Rennfahrerkarriere und üben statt mit Lego und Bobbycar mit nichts außer einem alten Ölkanister.

Als nächste „Indiana Jones“ musste ich natürlich unbedingt die Pyramiden von Gizeh sehen! Der berühmte Sphinx bewacht die Pyramide des Pharao Chephren und trägt angeblich auch dessen Gesicht. Dem Traum von der Unsterblichkeit kommt dieser König damit wohl fast schon nahe.

Nicht nur die Pyramiden, auch die unzähligen Tempel, Denkmäler und Gräber wollen ständig restauriert werden. Eine ewige Sisyphosarbeit, die vor allem im Tal der Könige von den extremen Temperaturen (mehr als 45 Grad!) noch erschwert wird.

Wie eine optische Täuschung: Kutschenfahrten und Beduinenromantik vor dem Totentempel des Chephren.

Die grüne Lebensader Ägyptens ist der Nil. Auf einer Bootsfahrt zum Luxortempel wird klar, dass die Hochkultur der alten Ägypter nur durch den Nil in einer sonst so trockenen Gegend entstehen konnte. Einmal im Jahr überschwemmt der Fluss das Land und hinterlässt fruchtbaren Schlamm. Dieser bildet dann die Grundlage für die Landwirtschaft und sichert das Überleben der Bauern.

Der Totentempel der Königin Hatschepsut mit seiner auffälligen Architektur wirkt aus der Ferne wie ein modernes Bauwerk. Zweifelhafte Berühmtheit erlangte der Touristenmagnet 1997, als bei einem Terroranschlag 68 Menschen getötet wurden. Der Tourismus, Ägyptens wichtigster wirtschaftlicher Sektor erlebte daraufhin eine schlimme Tiefphase.

Hier kann ich natürlich nur einen Bruchteil der sehenswerten Bauwerke und Attraktionen Ägyptens vorstellen. Trotzdem bleibt mir noch, Ägypten als vielfältiges Reiseziel zu empfehlen. Tauch- und Schnorchelbegeisterte, Geschichtsinteressierte und Hobbyarchäologen sollten diesem wunderschönen Land einen Besuch abstatten, und sei es nur, um die herzliche Wärme der Menschen dort zu erfahren. go egypt!

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